How-To: Silikonfugen erneuern

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Silikonfugen zu erneuern ist aus verschiedenen Gründen sehr wichtig. Sollten diese undicht und porös werden, so besteht die Gefahr, dass sich Feuchtigkeit dahinter festsetzen kann. Geschieht dies, so wird sich Schimmel bilden. Dieser greift dann das Mauerwerk an und wird es langfristig zerstören. Gesundheitliche Risiken sind ebenfalls damit verbunden. Schimmelpilze stehen im Verdacht Allergien auslösen zu können und schädigen sehr stark die Atemwege und die Lungen. Auch die Optik wird davon betroffen sein.

Einkauf der richtigen Silikonmasse

Sie werden den umgangssprachlichen „Fugenkitt“ in Fach- oder Baumärkten sehr einfach erhalten. Dabei sind einige Dinge zu beachten: Sie müssen wissen an welchen Stellen Sie arbeiten wollen. Es kann zwischen „Innen-“ und „Außenarbeiten“ unterschieden werden. Zusätzlich müssen Sie feststellen ob die Masse mit viel Feuchtigkeit in Berührung kommt. Dies geschieht besonders im Bad oder in der Küche. Achten Sie darauf dass die DIN 5350 eingehalten wird. Diese garantiert, dass das Silikon sehr elastisch ist.

Grundsätzliches

Entscheiden Sie welche Farbe die Fuge haben soll. Danach richtet sich der Einkauf. Die Fugenbreite muss als die Spaltbreite sein die Sie füllen möchten. Dies ist wichtig um ein komplettes Abdichten zu ermöglichen.

Das Erneuern der Fugen

Als ersten Schritt muss die alte Fuge komplett von den Silikonresten befreit werden. Hierzu sollten Sie einen sog. „Fugenhai“ benutzen. Mit der Klinge können Sie sehr präzise arbeiten um alle Rückstände zu entfernen. Dies muss gründlich geschehen, damit das neue Silikon eine möglichst gute Verbindung mit dem Untergrund eingehen kann. Zur Unterstützung können danach noch „Silikonentferner“ angewendet werden. Durch das Abkleben der zu bearbeitenden Fläche mit Krepp-Papier wird sichergestellt dass nach den Arbeiten keine Verschmutzungen auf den Fließen zu sehen sein wird. Damit wird auch die Optik unterstützt.

Mit einem Schwamm können nach der Einwirkung des Silikonentferners die letzten Reste weggewischt werden. Nun können Sie das Silikon in die feigelegte Fuge geben. Dabei ist es wichtig, dass Sie nicht zu schnell vorgehen um eine Luftblasenbildung innerhalb der Masse zu vermeiden. Danach muss der nun gefüllte Spalt geglättet werden. Hierfür sollten Sie einen speziellen „Fugenglätter“ benutzen. Um das beste Ergebnis zu erreichen ziehen Sie diesen in einer Bewegung gleichmäßig über die Masse.

Danach können Sie das Krepp-Band entfernen. Auf der Silikon-Verpackung werden Sie darauf hingewiesen wie lange die Austrocknungsphase dauert. Diese ist unbedingt einzuhalten. Feuchtigkeitskontakt muss vermieden werden.